"THEODOR HERZL", "ZIONISMUS", "JUDENSTAAT", das Unglück des Jüdischen Volkes
Gegen die am 26. Juni 2004 in der Stadt Wien geplante „Feier“' des 100. Todestages von Theodor Herzl, dem Gründer des 'Zionismus' und Vordenker des ‘Judenstaates’, demonstrieren Vertreter des traditionellen Judentums aus aller Welt, und erklären:
Theodor Herzl vertrat mit seiner Idee in keiner Weise das jüdische Volk. Die Thora, das göttliche Gesetz der Juden, verbietet diesen, aus eigener Kraft die Diaspora zu unterbrechen und einen Staat zu gründen, bis Gott in seinem Willen seinem Volke und der ganzen Welt die endgültige Erlösung bringt. Herzl ist vom jüdischen Volk nie beauftragt worden, die 'Erlösung aus dem Exil' zu bringen.
Herzl war ein völlig assimilierter Jude und hatte von jüdischer Überlieferung und jüdischem Gedankengut keine Ahnung. Seine Ideen wurden damals von einer Anzahl, wie er völlig assimilierter Juden, glühend aufgenommen, standen aber im Widerspruch zum allergrößten Teil des jüdischen Volkes und wurde von den maßgeblichen Thora-Autoritäten aufs schärfste abgelehnt, die von den schrecklichen Folgen seiner Pläne eindringlich warnten.
Das jüdische Volk ist von Gott vor 2000 Jahren in die Verbannung (Diaspora) geschickt worden, und wird von Gott auch wieder aus dieser erlöst werden. Bis dann hat es geduldig, wohin immer es das göttliche Schicksal vertrieben hat, treu und untergeben zu seinen Gastvölkern zu sein. Einschließlich zu den Palästinensern die im Heiligen Land, Palästina, gemäss göttlichem Willen, wohnen. Dies ist in der Thora und in den Propheten unzweideutig schriftlich überliefert. Der 'Zionismus' lehnt aber Gott und seine Thora ab, und betrachtet das Volk Israel als ein profanes Volk, und die Diaspora als ein politischer Zustand, den es aus eigener Kraft zu überwinden gilt. Zu diesem Zweck wurden vor über 100 Jahren der 'Zionismus' und später der 'Staat Israel' gegründet.
Deshalb protestieren wir im Namen Gottes und seiner Thora, und im Namen des ganzen jüdischen Volkes gegen die in einer 100-Jahrfeier geplante Ehrung Theodor Herzls. Auch protestieren wir gegen den von Herzl propagierten, und leider vor 56 Jahren gegründeten 'Judenstaat', der in vollem Gegensatz zu Gottes Willen und Gottes großem Weltenplan steht. Wir protestieren gegen die Existenz des Staates als solchen, auch wenn dieser 'religiös' geführt würde, und umso mehr, als er 'sekulär' also ohne Gott und Religion, existiert. Wir protestieren gegen den Beschluss der Vereinten Nationen von 1947, einen jüdischen Staat auf Kosten des Palästinensischen Volkes, auf Gebiet das diesem gehört, zu gründen, und gegen die in Folge brutale Vertreibung und Unterdrückung des Palästinensischen Volkes. Wir wollen dass der Staat Israel vollständig aufgelöst wird und die dortige jüdische Bevölkerung wieder in die Diaspora zurückkehrt.
Wir bitten alle Länder der Welt, die Juden wieder bei sich aufzunehmen, und auch die palästinensischen Behörden, diejenigen Juden die als treue Untertanen in deren Hoheitsgebiet leben wollen, inklusive dem heutigen Staat 'Israel', dort aufzunehmen. Solange, bis Gott den verheißenen ewigen Frieden der Welt, und auch dem jüdischen Volk, bringen wird.
www.nkuk.org
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