Archiv der
letzten Tätigkeiten - April
2004
Yom
Al Ard - Der Tag des Bodens
Tag: 02.04.2004
Zeit: 18:30
Uhr
Ort: 1090
Wien, Ecke Liechtensteinstraße 100/Althanstraße, Kolpinghaus
Alle
Mitglieder und Freunde sind herzlichst zum Tag des Bodens eingeladen.
Veranstalter:
Generalunion
der Palästinensischen Studenten Österreich (GUPS)
Palästinensische
Gemeinde Österreich (PGO)
Palästinensische
Ärzte- & Apothekervereinigung Österreich (PAAV)
Informationsveranstaltung von Frauen in Schwarz (Wien)
Bericht über unsere Reise in den
Besetzten Palästinensischen Gebieten, März 2004
Tag:
Dienstag, 13.4.2004
Zeit:
19 Uhr
Ort:
1070 Wien, Stiftgasse 8, Amerling Haus (Galerie)
mit
Paula Abrams-Hourani
Waltraud Schauer
Die
Gemeinde lädt alle Mitglieder und Freunde zu einem Treffen ein
Tag: Samstag, 17. April
und Sonntag 18. April
Zeit: 15-22 Uhr
Ort: 1090 Wien,
Spitalgasse 19/1
Kommen Sie vorbei um Neuigkeiten
zu erfahren und sich miteinander auszutauschen. Die Kantine ist
geöffnet.
Arabisch
- Arabic
Aufruf an die Europäische Union
- Aufruf zur Kundgebung
Tag:
21. April 2004
Zeit:
16:00 -18:00 Uhr
Ort:
Europäische Kommission, Kärntnerring 5-7, 1010 Wien
Mit den brutalen israelischen Mordanschlägen auf die wichtigsten Vertreter des palästinensischen Volkes Scheich Ahmed Yassins und Dr. Abdel-Aziz Rantisis hat Israel mit seinem Staatsterrorismus der Weltöffentlichkeit bewiesen, dass es nicht nur kein Interesse an einer gerechten Lösung in Palästina hat, sondern zu dessen Verhinderung auch zum letzten Mittel greift: Die gezielte Ermordung politischer Repräsentanten des palästinensischen Volkes ist die gezielte Ermordung jeder politischen Lösung.
In den Stellungnahmen der israelischen Regierung zu der Bluttat wurde angekündigt, dass Israel diesen Terror fortzusetzen gedenkt und sich weiterhin über die internationale Missbilligung hinwegsetzen wird. Die verbalen Verurteilungen europäischer Regierungen nach der Ermordung Scheich Yassins blieben wirkungslos, stattdessen drohte Israel mit der Ermordung weiterer palästinensischer Repräsentanten. Am am 18. April 2004 ermordete Israel Dr. Abdel-Aziz Rantisi und zwei seiner Begleiter.
Diese Realität muss die internationale Gemeinschaft zur Kenntnis nehmen und daraus ihre Konsequenzen ziehen.
Mit dem jüngsten Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon in den USA hat sich Israel der amerikanischen Unterstützung in seinen Forderungen versichert, das Recht der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr endgültig zu streichen. Dieser amerikanisch-israelische Schulterschluß ist ein Akt, der die Stimme der Palästinenser zum Schweigen bringen soll. Es muß daher die Aufgabe der Europäischen Union sein, den palästinensischen Forderungen Ausdruck zu verleihen.
Wir fordern die Europäische Union auf:
. Jedweden wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auszuüben, um Israel zur Einhaltung der UN-Resolutionen und des Völkerrechts zu zwingen
. dafür zu sorgen, dass das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge wieder zur zentralen Agenda in den Verhandlungen für eine gerechte Lösung in Palästina wird: Ohne Rückkehrrecht keine gerechte Lösung
. für ein sofortiges Ende der Besatzung einzutreten
. den Bau der rassistischen Apartheidmauer zu verurteilen und auf einen sofortigen Abbau zu drängen
Schluß mit den abscheulichen Morden Israels an der politischen Führung Palästinas
Sedunia- Initiative für internationale Politik
sedunia@gmx.net
www.sedunia.org
Arabischer Filmabend und Diskussionsabend - People and the Land
Tag: Samstag, 24. April 2004
Zeit: 19 Uhr
Ort:
Afro-Asiatisches Institut, Großer Saal, Türkenstrasse 3, 1090 Wien
Eintritt Frei!
" People and the Land "
Arabischer Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie: Tom Hayes
Länge: 60 Min.
Der Dokumentarfilm "People and the Land" berichtet über den amerikanischen
Regisseur Tom Hayes und sein Team, die in den besetzten Gebieten Grenzen und
Checkpoints überqueren, um die widersprüchlichen Meinungen und Auseinandersetzungen zwischen den Palästinensern und den Israelis
aufzudecken, die scheinbar dieses Land ungern "teilen" wollen, und nicht in
der Lage sind, auf das "umstrittene" Land zu verzichten.
Tom Hayes wusste nur einen Weg um herauszufinden, was die israelische Armee
wirklich dort angestellt hat bzw. anstellt, und zwar indem er selber nach
Palästina fliegt, alles selbst filmt, und uns nun über seine Beobachtungen
berichtet. "People and the Land" überprüft die wirkliche Realität des
Verhaltens der israelischen Militärbesatzung im Westjordanland und in Gaza.
Die Palästinenser nach Oslo
Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion über die politische Lage in
Palästina nach dem Osloer Friedensabkommen 1993 statt.
Moderation: Arabischer Palästina-Club
http://www.unet.univie.ac.at/~a9507511/filmaktuell.htm
www.intifada.at
Friedensveranstaltung mit Prof. Marc Ellis
Holocaust: Identität oder Theorie und die Folgen
Perspektive für Israel und Palästina im Lichte des Nah-Ost Konflikts
Tag: Freitag, 30. April
Zeit: 19 Uhr
Ort: Albert- Schweitzer Haus, Schwarzspanierstr.13, 1090 Wien
Veranstalter:
Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost – Österreich
Katholisches Bildungswerk, Wien
Marc Ellis, amerikanisch-jüdischer Theologe, Professor für amerikanische und jüdische Studien an der
Baylor-Universität, USA, fordert zum Kampf für die Gleichberechtigung der Palästinenser auf. Zitat: „Nehmt alle Teil am jüdischen Bürgerkrieg an der Seite der Juden, die sich ihrem Gewissen verpflichtet fühlen“,.. gegen die Unterdrückung des palästinensischen Volkes. Für Prof. Marc Ellis’ jüdische Identität ist nicht nur der Holocaust bestimmend sondern auch die Vertreibung der Palästinenser in Folge der israelischen Staatsgründung und die israelische „Apartheidsmauer“ wie er sie nennt.
Und er stellt die Frage: „Wenn die Shoa ein tragisches Ende des jüdischen Schicksals und der jüdischen Ohnmacht bedeutet, bedeutet die Errichtung des Staates Israels den Beginn des palästinensischen Exils und der palästinensischen Ohnmacht. Die Tragödien der Shoa und des palästinensischen Exils sind verschieden nach Ort und Ausmaß. Was sie aber verbindet ist ein Zyklus von Vertreibung. Denn können Juden vom Trauma der Shoa geheilt werden, indem sie ein anderes Volk vertreiben?“ Die Befreiung des jüdischen Volkes ist für ihn verbunden mit der Befreiung des palästinensischen Volkes.
Für Ellis wird es zur Pflicht die ethische Dimension des Judentums zu retten und dass deshalb „jene Macht, die vertreibt und zerstört“, d.h. die militärische Gewalt der israelischen Politik, bekämpft werden muss.
Ellis verwahrt sich auch dagegen, dass „jede Kritik an israelischer Politik „von Juden und Christen als Wiederauferstehung des Antisemitismus interpretiert“
wird.
Ellis hat tiefe Einsichten in christlich-jüdisch-muslimische Beziehungen entwickelt und eröffnet Perspektiven für den Dialog in diesem nun schon 50 Jahre währenden Konflikt.
Prof. M. Ellis, Autor von 15 Büchern. Sein neuestes Buch:“ Israel u. Palästina: auferstanden aus der Asche: Die Suche nach der jüdischen Identität im 21. Jahrhundert“
M. Ellis wurde u.a von Nobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu, Sprachforscher Noam Chomsky u. Literaturkritiker Edward Said gewürdigt.
KONTAKT DER GRUPPE „JÜDISCHE STIMME FÜR EINEN GERECHTEN FRIEDEN IN NAHOST – ÖSTERREICH“
nimna_03@hotmail.com
Bank: BAWAG (Bank für Arbeit und Wirtschaft) BLZ: 14000
Konto-Nr.: 03210-782-892
lautend auf: Mag. Ellen Kösten, ‚Gerechter Friede für
Nahost
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