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Rede von Rabbi Friedman bei der Int. Conference Esfahan Iran

 

for english click here!

 

Mit Hilfe des allmächtigen Gottes, in Ehrerbietung gegenüber der Islamischen Republik des Iran und in Hochschätzung für deren obersten religiÖsen Führer Ajatollah Chamenei, und den Präsidenten der Islamischen Republik des Iran Machmut Ahmadinejad, Organization Of Culture and Islamic Relation, Ayatolah Mohammad Ali Taskhiri, President Mahmoud Mohammadi Araqi, Governer, Goverment and People of Isfahan, und das ganze iranische Volk mÖchte ich mich als langjähriger wahrer Freund der Islamischen Republik des Iran und als Oberrabbiner der strenggläubigen antizionistischen jüdischen Gemeinde von Wien in Österreich sehr herzlich für die Einladung bedanken. Die auerordentliche Ehre dieser Einladung hat mich sehr berührt.

 

Unsere heutige Konferenz ist folgenden Themen gewidmet:

1. Die Rolle der Religionen für die gerechte Ordnung und den Aufbau des gesellschaftlichen Lebens der Menschen.


2. Der Dialog der Religionen und die Weltordnung 3. Die Gemeinsamkeiten in den monotheistischen Religionen als Quelle des Verständnisses 4. Die himmlischen Propheten aus der Sicht der abrahamitischen Religionen 5. Die Menschenrechte und die gÖttlichen Religionen

Eigentlich ist es die grÖte Selbstverständlichkeit der Welt, da für jeden Menschen der tiefe Glaube an Gott die einzige und stärkste Grundlage seines Lebens ist und für jeden Staat die Grundlage seiner Ordnung sein mu. Dennoch befinden wir uns in den letzten hundert bis hundertfünfzig Jahren in einer Welt, in der sich starke Kräfte die Ausrottung der Gläubigkeit an Gott in der gesamten Menschheit zum Ziel gesetzt haben. Damit meine ich nicht nur den Bolschewismus Stalin, etc, der die grÖten Verbrechen in der Weltgeschichte begangen hat und zu dem viele vom jüdischen Glauben Abgefallene gehÖrten, sondern den Zionismus als eine vom wahren jüdischen Glauben abgefallene Bewegung. Dieses Ziel der Ausrottung der Gläubigkeit an Gott wurde und wird sowohl in der klassisch-atheistischen Manier verfolgt als auch durch die noch viel gefährlicheren Gottlosen, die sich als ReligiÖse maskieren und die die Hauptverantwortlichen für die heutige Weltsicherheitslage sind. Die grÖten Kat astrophe n im 20. Jahrhundert, der Erste und der Zweite Weltkrieg sind von diesen Kräften herbeigeführt worden, mit dem Ziel eine neue gottlose Weltordnung zu verwirklichen und insbesondere die Weltwirtschaft zu beherrschen.

 

Durch diese, wie oben gesagt herbeigeführten Katastrophen und insbesondere den Zweiten Weltkrieg und das schreckliche Schicksal, das in diesem die grÖtenteils frommen, orthodoxen Juden Osteuropas erlitten haben, wurde gleichzeitig die Basis gelegt für weitere historische Unwahrheiten und Fälschungen, um danach und bis heute der arabischen islamischen BevÖlkerung im Nahen Osten und insbesondere in Palästina ein ebenso schreckliches Unrecht zufügen zu kÖnnen, ohne da die Weltgemeinschaft sich dagegenstellt und auf der Einhaltung des bis dahin selbstverständlichen internationalen VÖlkerrechtes beharrt.

 

„Menschenrechte“ und „Dialog der Religionen“ sind in den Händen der Religionen wichtige Mittel zur Herbeiführung einer gottgefälligen Weltordnung. Heute sollen diese Begriffe jedoch oft das Gegenteil bewirken und sind zu einer Einbahnstrae zugunsten der grÖten Verbrecher der Welt geworden, für das zionistische Regime und seine geistesverwandten internationalen Organisationen.

Das Unrecht, das der islamischen Welt von europäischen Medien im sogenannten „Karikaturenstreit“ zugefügt wurde, hängt damit zusammen, da viele Europäer ihren Glauben nicht mehr ernst nehmen.

 

Der Mut und die Opferbereitschaft, mit der sich der Iran anlälich dieser niederträchtigen, glaubensverachtenden Karikaturen für den Propheten Mohammed eingesetzt hat, verdient groe Anerkennung. Nicht zuletzt diese Glaubensstärke der iranischen Führung veranlat die gottlosen Mächte, den Iran als angeblichen Feind der freien Welt - und in Wahrheit Feind ihrer verbrecherischen politischen Bestrebungen - zu brandmarken.

 

Von unserem Glaubensstandpunkt als auch vom Standpunkt der Rechtsstaatlichkeit müten alle, die die Publikation dieser niederträchtigen Karikaturen verantwortet haben, zur Rechenschaft gezogen werden. Die Zeichner ebenso wie die verantwortlichen Journalisten. Auch sind diejenigen Politiker scharf zu verurteilen, die sich in der Öffentlichkeit darüber lustig gemacht und unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit den Propheten verleumdet und erniedrigt haben. Wie ich bereits ausgeführt habe, hängt all das im wesentlichen damit zusammen, da viele Europäer den eigenen Glauben nicht mehr ernst nehmen, da in Europa es zwar hervorragende Verfassungen zum Schutz der Glaubensfreiheit gibt wie die EUMRK Art# 9 and10, die ebenfalls geschützte Meinungsfreiheit von den gottlosen und glaubensfeindlichen Kräften aber auch zur widerwärtigen Schändung und Verächtlichmachung der Religionen, und zwar auch des Christentums, benützt werden darf. Daher ist die Glaubensfreiheit, die in den europä ischen Ländern herrscht, nu r eine scheinbare Glaubensfreiheit: sie bedeutet nämlich auch die Freiheit der gottloses Kräfte, die Gefühle und überzeugungen der Gläubigen in den Schmutz zu ziehen, zu verhÖhnen und zu erniedrigen. Auch Jesus Christus und seine Mutter Maria werden da nicht ausgenommen, auch über sie erscheinen die widerwärtigsten Karikaturen und Darstellungen in den europäischen Medien.

 

Wir müssen festsstellen, da kein gläubiger Mensch diese Karikaturen, wie sie nun gegen den Propheten Mohammed verÖffentlicht wurden, hinnehmen oder tolerieren darf, und das gilt auch für die europäischen Politiker! Und noch etwas mu festgehalten werden: Diese angebliche Meinungsfreiheit gilt gar nicht in jeder Hinsicht, sie ist eine Einbahnstrae, wie mir auch die top Juristen Österreich und Europas die den Architekten des Österreichischen und Europäischen Verfassungen waren und sind , mit dem ich in gegenseitigem Respekt befreundet bin, hinter vorgehaltener Hand zugegeben hat: Ich kann mir sehr gut vorstellen, was los wäre, wenn eine Zeitung Karikaturen verÖffentlicht hätte, in denen Rabbiner von der mächtigen zionistisch-terroristischen Sekte Kach Kahane Chabad Lubabisch Jesus Christus foltern und ermorden lassen. Die angebliche Meinungsfreiheit, auf die sich die Europäer so gerne berufen, hat also in Wirklichkeit deutliche Grenzen. Sie dient vor allem den politischen Zi elen der weltweit zionistisch dominierten Medien. Noch viel schlimme r als in Europa ist da die Situation in den USA!

 

Mich selbst haben die oben genannten Karikaturen äuerst erregt und ich habe sie von Beginn an auf das Schärfste verurteilt. Die friedlichen Demonstranten, die sich für den Propheten Mohammed einsetzten und in verschiedenen Ländern durch fremde Undercover- Sicherheitsagenten kaltblütig ermordet wurden, betrachte ich als heilige Märtyrer und bitte Sie alle jetzt ihnen während einer Schweigeminute unseren Respekt zu erweisen.

 

Auerdem darf ich die Feststellung machen, da die orthodoxen antizionistischen jüdischen Gemeinden beschlossen haben, mit einem fundraising den ehrenvollen Familien dieser Männer in den verschiedenen Ländern eine Unterstützung und Hilfe zuteil werden zu lassen, wie es sich für die AngehÖrigen solcher heiliger Märtyrer gebührt. Kein gläubiger Mensch durfte also angesichts dieser Karikaturen schweigen.

 

Man kann auch kein gläubiger Mensch sein und Kriegspropaganda betreiben wie dies in Teilen der Welt gegen die Islamische Republik des Iran praktiziert wird, und man kann kein gläubiger Mensch sein und historische Unwahrheiten als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele einsetzen oder auch nur hinnehmen, da solches geschieht.

 

In diesem Sinne war die Offenheit und Ehrlichkeit der aus seinem tiefen Glauben stammenden äuerungen von Präsident Ahmadinejad eine groe positive überraschung für alle wahrhaft gläubigen Menschen, die zu der von uns glaubenstreuen Juden so lange erwarteten Debatte weltweit geführt hat. Wir orthodoxe antizionistische Juden sind die ersten Opfer des Holocaust und haben das grÖte Interesse daran, da die Tabuisierung des Holocausts und seine politische Ausschlachtung zu Ende geht und die wahren Hintergründe des Holocausts vor der WeltÖffentlichkeit ausgeleuchtet werden. Dann wird sich zeigen, da die Zionisten einen groen Teil der Verantwortung für den Holocaust tragen, da sie nicht nur nicht versucht haben, ihn zu verhindern, sondern ihn im Gegenteil sogar provoziert haben und selbst das grÖte Interesse an dem Massenmord an dem frommen osteuropäischen Judentum hatten. Damit wurde der vom glaubenstreuen Judentum getragene Widerstand gegen die Errichtung des Staates Israel gebrochen, damit wurde vor der WeltÖffentlichkeit die moralische Legitimation für die Gründung dieses Staates erreicht und sogar die Duldung der WeltÖffentlichkeit, was die Vertreibungsmanahmen gegenüber den Palästinensern betrifft. Damit wurden auch die finanziellen Grundlagen des Staates Israel gelegt, für die die deutschen Bue- und Entschädigungszahlungen einen bedeuteten Teil geliefert haben. Bis heute profitiert der Staat Israel vom Holocaust, etwa wenn man an die vor kurzem erfolgte Lieferung von atomwaffentauglichen U-Booten denkt, die Israel von Deutschland erhalten hat. Diese Unterstützung der nationalsozialistischen Politik durch die Zionisten ist von anerkannten Forschern det ailliert untersucht und nachgewiesen worden. Nur als ein Beispiel mÖchte ich darauf verweisen, da z. B. in Wien 1945 der gesamte Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde von der Roten Armee wegen Kollaboration mit Adolf Eichmann verhaftet wurde.

 

Wer sich heute im Sinne von Präsident Ahmadinejad äuert, wird als Fundamentalist bezeichnet. Für viele ist aber die eigentliche Bedeutung des Wortes Fundamentalist nicht bekannt. Fundamentalismus meint in Wahrheit, da man seine Religion und ihre Grundprinzipien ernst nimmt! Der Glaube an Gott und die gelebte Treue zu Gott führt aber zum Frieden und nicht zum Krieg. ReligiÖser Fundamentalismus ist also die Basis für einen wahrhaften und gerechten Frieden und wird gerade deshalb von den Gottlosen und ihren Helfershelfern bekämpft. Auch die Bezeichnung „Antisemit“ ist unrichtig und dumm, da alle Araber richtige Semiten sind, von den Zionisten hingegen nicht alle jüdische Vorfahren haben. Ich persÖnlich bin stolz darauf, ein Fundamentalist zu sein, der seine Hände für den Frieden ausstreckt und auch seinen Kopf für den Frieden hinhält.

 

Es ist unsere grÖte religiÖse Verpflichtung nicht nur für den Untergang des Zionismus und der zionistischen Regime auf der ganzen Welt zu beten, sondern auch in der Praxis alles dafür zu tun, da die zionistische Weltherrschaft in den Medien, der Wirtschaft etc. zu Ende geht, die noch schlimmere Auswirkungen haben kann als eine blo militärische Okkupation und die die grÖte Rebellion gegen den Willen Gottes darstellt. Wir beten auch für ein unblutiges Ende des Staates Israel, damit Juden und Moslems im Nahen Osten wieder in Frieden zusammenleben kÖnnen, wie sie es Jahrhunderte lang getan haben. Unser Weg als glaubenstreue Juden kann nur ein konsequent spiritueller sein, wie auch Jerusalem für uns in spiritueller Hinsicht eine zentrale Bedeutung hat, nicht jedoch im Sinne eines weltlichen, staatsrechtlichen und militärisch gesicherten Besitztums.

 

Insgesamt ist die Antwort auf alle fünf Fragen der heutigen Konferenz dieselbe: Einzig und allein der tiefe Glaube an Gott ist die Grundlage für Friede, Sicherheit und Gerechtigkeit in der Welt, und das ist auch der Grund für die groe Bedeutung, die die Islamische Republik des Iran für uns alle hat.

Abschliesend mÖchte ich denleben wie friedlichen Islamischen bevÖlkerung des Iran zum Bevorstehenden Neujahr und damit verbundenen Feierlichkeiten Gratulieren, wie herzlichst eine in jeden hinsicht erfolgreiche und friedlichen jahr..und vorallen eine endgültige Anulierung von jeden Zionistischen Anwesenheit wie Einfluss im Heiligen Land und vorallen eine von Zionismus Befreites Jerusalem, und Kondolenz zu den 40 Aniversery von heiligen Martyr Imam Hosseins wie auch zum Aniversery von heiligen Islamischen Propheten , und 2 und 8 Imamen der Shieten, Imam Hassan und Imam Reza, Vassalmo Alaikom Vo Rohmatolloh, Tascha Kor.

 

Text: Oberrabbiner Friedman, Wien

 

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