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Israelisches Komitee für das Wohnrecht Ortsansässiger
Am Montag, 23.Oktober 2006 begann dass "Israelische Komitee für das Wohnrecht Ortsansässiger" (ICRR) sein Programm in Jerusalem.
Das ICRR ruft darin die israelische Öffentlichkeit auf, sich der Forderung gegenüber der israelischen Regierung anzuschließen, von der Verletzung grundlegender Menschenrechte und humanitärer Normen Abstand zu nehmen, indem sie das Wohnrecht Ortsansässiger, palästinensischer Herkunft, die mit ihren Familien in ihren Häusern leben wollen, gewährt.
In den vergangenen Monaten hat die israelische Regierung eine harte Politik der Verweigerung der Einreise in die besetzten Gebiete durchgeführt.
Israel kontrolliert das Bevölkerungsregister für die Palästinensische Behörde, verweigert aber, das Wohnrecht zu erteilen.
Palästinenser mit ausländischer Staatsbürgerschaft, die das Wohnrecht beantragt haben, sie aber nicht erhalten haben, sind gezwungen, mit Touristenvisum in den besetzten Gebieten zu leben.
Diese Visa haben nur eine Gültigkeit von drei Monaten und machen dann eine Ausreise nötig, um das Visum zu erneuern. Wer sich diese Reisen ins Ausland nicht leisten kann, wird ein illegaler Bewohner und lebt in ständiger Angst und es zwingt ihn, in der Wohnung zu bleiben. Diejenigen, die ins Ausland gehen, haben keine Sicherheit, dass ihnen die Rückkehr erlaubt wird.
Und tatsächlich ist in den letzten Monaten einer zunehmenden Anzahl von Rückkehrern die Wieder-Einreise verweigert worden.
Die Folgen dieser Politik: Familien werden aus einander gerissen, wirtschaftliche Katastrophe, Unterbrechung der Studien für Kinder und Studenten und ein unermessliches Leid in allen Lebensbereichen. B’tselem schätzt, dass 120.000 Personen direkt von dieser Politik betroffen sind.
Außerdem sind es nicht nur Personen palästinensischer Herkunft, die in dieser Weise behandelt werden.
Als erste sprach Antigona Ashkar, dann Yossi Wolfson und Shulamit Aloni.
Sie zitierte ein aktives Knessetmitglied, das erklärte, "Israel solle eine Politik ausüben, die dahinzielt, das Leben der Palästinenser so miserabel als möglich zu machen, dass sie freiwillig auswandern".
Aloni rief ICRR dazu auf, seine Aktivitäten zu erweitern, um das breite Spektrum von Verbrechen und Ungerechtigkeit, unter der die palästinensische Bevölkerung leidet, mit einzubeziehen.
Zu den Gründungsmitgliedern des Komitees gehören: Prof. Aharon Eviatar, Prof Rachel Giora, Prof. Yehuda Kupferman, Dr. Josefa Sartiel, Prof Jakob Katriel, Dr. Dorothy Naor, Dr. Israel Naor, Dr. Ruchama Marton.
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