Archiv der
letzten Tätigkeiten - Januar 2003
1. Erster Bericht der Solidaritätsdelegation in den Irak
Tag:
Mittwoch, 08.01.2003
Zeit:
19 Uhr
Ort:
1150 Wien, Vorstadtzentrum XV, Meiselstraße 46/4
Vom 29. Dezember bis 5. Januar bereiste eine internationale Solidaritätsdelegation der Antiimperialistischen Koordination mit Teilnehmern aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Sardinien, Türkei, Japan und Belgien den Irak. Sie besuchten Spitäler, Schulen,
Moscheen im schiitischen Teil des Landes und trafen mit hochrangigen Vertretern des Irak zusammen. Gemeinsam mit einer Delegation aus Spanien wurde vor dem Gebäude der UNO-Waffeninspektion eine Kundgebung veranstaltet, die breite Aufmerksamkeit in den arabischen Medien fand.
Treffen
der palästinensischen Studenten
Tag:
10.01.2003
Zeit:
16-21 Uhr
Ort:
1090 Wien, Spitalgasse 19/1, Sitz der Gemeinde
Die
Generalunion der palästinensischen Studenten (GUPS) laden zur Diskussion
und zum Austausch ein. Ein kleines Buffet wird angeboten.
Filmabend: Jenin von Mohammed Bakri
Tag:
Samstag, 11.01.2003
Zeit:
19 Uhr
Ort:
1090 Wien, Afroasiatisches Institut, Türkenstraße 3
Eintritt frei.
"Jenin" ist der jüngste Film des palästinensischen Filmemachers mit israelischer Staatsbürgerschaft Mohammad Bakri. Er behandelt die Ereignisse in dem palästinensischen Flüchtlingslager Jenin im April 2002 während und nach der Invasion der israelischen Armee.
Neben Originalaufnahmen mit versteckter Kamera kommen zahlreiche Augenzeugen und Betroffene zu
Wort. Der Streifen ist somit nicht nur ein wertvolles Originaldokument, sondern erhebt auch unmissverständlich Anklage gegen Israel.
Unmittelbar nach dem Massaker von Jenin hat sich Bakri illegal in das von der israelischen Armee verwüstete und abgeriegelte Lager eingeschlichen und Gespräche mit den unter Schock stehenden Überlebenden gemacht. Eine erschütterndes Dokument der Mensch gewordenen Unmenschlichkeit, das die Behauptung, es hätte sich keineswegs um ein Massaker gehandelt, Lügen straft. Aber auch ein
Dokument der aus dem Widerstand erwachsenden Hoffnung.
Nicht umsonst wurde der Streifen von Israel
verboten
Arabische Originalfassung mit Simultanübersetzung durch den Arabischen
Palästina-Club. Der Film wird von dem Arabischen Palästina-Club "APC" in Zusammenarbeit
mit dem Afro Asiatischen Institut "AAI" präsentiert. Im Anschluss an dem Film stellen sich die Veranstalter für eine Diskussion mit dem Publikum zu
Verfügung.
Ist Antizionismus Antisemitismus?
Diskussion mit Michael Warschawski, Alternative Information Center, Israel
Tag:
12.01.2003
Zeit:
18:30 Uhr
Ort:
1090 Wien, Afroasiatisches Institut, Türkenstraße 3
In Zusammenarbeit mit der Palästinensischen Gemeinde veranstaltet die
Antiimperialistische Koordination eine Diskussionsveranstaltung zu der
sowohl in der Linken als auch in der Öffentlichkeit - man denke an den
Antisemitismus-Vorwurf gegen die Grünen während des Wahlkampfes - präsenten
Frage, ob denn jede Kritik an israelischer Politik sowie eine Ablehnung der
zionistischen Staatsideologie als antisemitisch, als versteckter
Judenhass, interpretiert werden könne.
mit:
Michael Warschawski
israelischer Staatsbürger, arbeitet für das
Alternative Information Center in Jerusalem.
http://www.alternativenews.org
Mustafa Hadi
Palästinensische Gemeinde Österreich
http://www.filastin.at
Susanne Jerusalem
Grüne Abgeordnete
http://www.gruene.at
Dr. Ariel Muzicant (angefragt)
Israelitische Kultusgemeinde
http://www.ikg-wien.at
Demonstration zum Jahrestag des Zweiten Golfkriegs
Tag: Freitag, 17. Jänner 2003
Zeit: 17 Uhr
Ort: 1010 Wien, Universität Wien - Unirampe (Dr. Karl Lueger Ring)
Anschließend Demo zur US-Botschaft.
Kein Krieg gegen den Irak!
Für eine sofortige Aufhebung des Embargos!
Gegen jede österreichische Beteiligung am drohenden Krieg!
Organisiert
von der Plattform Stoppt den Krieg!
Bericht von der Solidaritätsdelegation in den Irak zum Jahreswechsel
Tag: 22. Jänner 2003
Zeit: 19 Uhr
Ort: 1010 Wien, Universität Wien - HS 41
Am 22. Jänner präsentiert die Antiimperialistische Koordination einen
Dia-Vortrag der Solidaritätsdelegation in den Irak gegen Krieg und Embargo,
die von 29. Dezember bis 3. Jänner den Irak bereisen, sowie anschließend in
Jordanien noch Vertreter palästinensischer Organisationen treffen wird.
Neben dem Besuch des Baq'a Flüchtlingslagers sollen Leila Khaled, eine
historische Führerin der PFLP, das Sozialistische Ideen Forum, Volkskomitees
zur Unterstützung des Iraks, die Assoziation gegen Zionismus und Rassismus
getroffen werden, sowie eine Pressekonferenz abgehalten werden.
Solidaritätsdelegation in den Irak
Diavortrag und Bericht anschließend Diskussion:
„Stell Dir vor es ist Krieg und keinen
kümmert´s“
Susanne Jerusalem, Wiener Landtagsabgeordnete der Grünen
Walter Sauer, Internationaler Sekretär des ÖBG
Gerhard Ruiss, Vorsitzender der IG AutorInnen
In der Debatte soll erörtert werden, warum keine der etablierten Parteien
sich gegen den drohenden Krieg mobilisiert. Zwar sagen die Umfragen, dass
die Mehrheit die Kriegstreiberei der USA ablehnen, aber sie äußern es nicht.
Wie kann eine Bewegung gegen den Krieg entwickeln und den Vorurteilen gegen
die arabische und islamische Welt entgegenwirkt werden?
Arabischer Filmabend: "Live aus
Palästina"
Tag:
Freitag, 24.1.2003
Zeit:
19 Uhr
Ort:
1090 Wien, Türkenstraße 3, Afroasiatisches Institut
Eintritt
frei!
Als Regisseur Rashid Masharawi im Sommer 2001 die offizielle Radiostation der
palästinensische Autonomiebehörde , "Voice of Palestine", besuchte, fand er ein Team von willensstarken und mutigen Radio-Machern vor. In seinem Dokumentarfilm "Live aus
Palästina" schildert Masharawi die schwierige Suche der Journalisten nach der Wahrheit . Nur 200 Meter von Arafats Sitz in Ramallah entfernt, begeben sich die Journalisten auf die Suche.
Der in einem
palästinensischen Flüchtlingslager aufgewachsene Regisseur Rashid Masharawi drehte im Sommer 2001, als die "Stimme
Palästinas" noch live auf Sendung war, eine beeindruckende Reportage ... "Ob Sie in
Palästina sind oder im Ausland - wir wünschen Ihnen einen guten Abend, ohne Kugeln - ohne Bomben",
begrüßt der Moderator der "Stimme Palästinas" seine Hörer. Hier klingt Wehmut mit, hier schimmert Hoffnung durch.
Doch die Ereignisse sind schneller als jeder
Gruß, als jede Meldung. Denn seit dem Morgen des 13. Dezembers 2001 ist die "Stimme
Palästinas" Vergangenheit. Die Sendezentrale wurde von F-16-Kampfflugzeugen der israelischen Armee zerbombt, die
Redaktionsräume und Studios mit Armeepanzern niedergewalzt.
Der Film wird von dem Arabischen
Palästina-Club "APC" in Zusammenarbeit mit dem Afro Asiatischen Institut
"AAI" präsentiert. Im Anschluss an dem Film stellen sich die Veranstalter
für eine Diskussion mit dem Publikum zu Verfügung.
Mahnwache
gegen die israelische Besatzung
Tag: Freitag, 31. Jänner
2003
Zeit: 17-19 Uhr
Ort: 1010 Wien,
Graben/Pestsäule
Veranstalter: Frauen
in Schwarz (Wien)
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