Archiv der
letzten Tätigkeiten - Juni 2006
Kundgebung gegen den Bush-Besuch in Wien
Tag: Samstag, 17. Juni 2006
Ort: 1010 Wien, Stephansplatz
Zeit: 15.00 – 19.00 Uhr
mehr unter
www.antiimperialista.org
Friedliche Kundgebung für den Frieden in Palästina
Tag: Montag, 19. Juni 2006
Ort: Stephansplatz, 1010 Wien
Zeit: 12 Uhr
13:30 Marsch der Religionsvertreter zum Ballhausplatz Hofburg
15:00 Beginn der Konferenz:
Ort: GRAND HOTEL WIEN Kärntner Ring 9, 1010 Wien (mit Buffet) 22:00 Ende der Konferenz
Am 19.06.2006, anlässlich des Bush Besuchs, wird eine große friedliche Kundgebung und eine Konferenz unter Führung der Vertreter von verschiedenen Religionsgemeinschaften wie auch von NGOs aus Österreich, ganz Europa, aus dem Nahen Osten und der ganzen Welt und von MPs stattfinden.
Folgende Religionsvertreter werden erwartet:
His Eminence Archimandrite from the orthodoxe Church of Jerusalem Father Hanna Attallah
His Eminence Ssheikh Taisir Al-Tamimi Chief Justice of the Sharia Courts Palestine
Poetess Dr. Hanan Awwad, President of Pin Club and President of Palestinian Branch of Woman Federation for Peace and Democracy
Folgende Themen sollen ausführlich besprochen werden, um die richtigen Schlüsse auch für die Praxis ziehen zu können:
-Solidarität und Unterstützung für dass gesamte Palästinensischer Volk wie Palästinensische Sache (Palestinian Caus)
- ein freies Jerusalem
- Frieden im Heiligen Land
- die Situation der Christlichen Kirchen und der anderen Gemeinschaften und deren Mitglieder im Jerusalem
- Solidarität mit den Irakischen Volk
- Das Selbstverständlicher Recht des Iranischer Volk auf friedliche Nuklear Programm
- Klare Positionen der Religionen zu den geführten Kriege bzw. gegen Kriege im Allgemeinen
- die Position der Religionen gegen die derzeitigen Vorbereitungen auf neue
Kriege im Nahen Osten
Bei der Abschlusskundgebung am Ballhausplatz werden jüdische, muslimische und christliche Religionsführer eine Petition an den Bundeskanzler und die Außenministerin verlesen und überreichen, die ein Ende der österreichischen und europäischen Unterstützung für die Kriegs- und Besatzungspolitik der USA und Israels entsprechend der verfassungsmäßigen Neutralität Österreichs fordert.
Programm der Konferenz:
16:00 Uhr: Eröffnungsrede Seine Exellenz DDr. Zuheir Elwazer, Botschafter Palästinas in Österreich.
Thema: „Befreiung Palästinas – Gerechtigkeit und Frieden für alle in einem freien Palästina und Berichterstattung über die humanitäre Katastrophe.
16:30 Uhr: Seine Eminenz, Jerusalem, Archimandrite der Orthodoxen Kirche Jerusalems, Father Hanna Attallah .
Thema: Der Zustand der Kirchen und deren Gläubigen in Heiligen Land, vor allem Jerusalem und deren katastrophalen Zustand als Folge der einseitigen Unterstützung der US Außenpolitik im Nahen Osten.
17:00 Uhr: Seine Eminenz Hon.-Prof. Dr. Mesrob Krikorian, Partriarchal Delegat der Armenisch-Apostolischen Kirche für Mitteleuropa und Schweden.
Thema„Armenische und jüdische Verfolgung – gemeinsame Ziele für Gerechtigkeit und Frieden
17:15 Uhr: Obberrabbiner Ahron Leib Cohen, Manchester – Oberrabbiner der strenggläubigen Orthodoxen Antizionistischen Jüdischen Gemeinden in Großbritannien
Thema: „Ist Antizionismus Antisemitismus?“
18:00 Uhr: Hodschatol-eslam Bayar Cafer: „Haltung des Westens zu Jerusalem.“
18:20 Uhr: Prof. Dr. Jasin Ravadse, Bosnien-Herzegowina, Präsident des „World Forum for Civilise Dialogue between Religions and Cultures“.
18:35 Uhr:Imam Abdullah Bastin Präsident der PJM Muslim Jugend in Belgien
Thema: Religionsführer als Lösung ..
19:00 Uhr: Seine Eminenzn Ssheikh Taisir Al-Tamimi, Jerusalem, Chief Justice of the Sharia Courts Palestine
– Thema: „Zweierlei Menschenrechte im Nahen Osten?“
19:15 Uhr: Prof. Mag. Josef Lanzl, Leiter des Islamischen Bildungs- und Kulturzentrums – Österreich und Direktor der Privaten Islamischen Volksschule Wien.
– „Die doppelten Standards des Westens gegenüber dem Islam und insbesondere gegenüber der Islamischen Republik Iran.
19:50 Uhr Pause
20:20 Uhr: Dr. Hanan Awwad, Schriftstellerin, Jerusalem, Präsidentin des Pen-Klubs and Präsidentin des Palestinian Branch of Woman Federation for Peace and Democracy
20:45 Uhr: Rabbiner Jakob Weisz, Verteter der Orthodoxen Satmar-Gemeinde Londons (Ferald Road).
21:00 Uhr:Rabbiner Chaim Tzvi Freimann Sprecher der NK in Jerusalem und New York-City.
21:15 Uhr: Dr. George Nicola, Arzt, Wien, Ehrenpräsident der Palästinensischen Gemeinde Österreichs
Thema: „Koexistenz aller Religionen und Kulturen in einem befreiten Palästina“
21:35 Uhr: Ing. Wilhelm Langthaler, Präsident der Antiimperialistischen Koordination und Leiter des Arabischen Palästina Clubs
21.55 Uhr: Gemeinsame Erklärung
Wir freuen uns über Ihr Kommen.
Veranstalter:
Palästinensische Gemeinde Österreich
Orthodoxe Jüdische Gemeinde Wien und Österreich mit Oberrabbiner Moishe Arye Friedman
AIK
Arabischer Palästina Club
Organisation für arabische Menschenrechte Österreich
Verein Österreichischer Muslime
sowie alle friedenliebenden Personen
Treffen und Vortrag mit "His Eminence Archimandrite from the Orthodoxe Church of Jerusalem Father Hanna Attallah"
Tag: 21. Juni 2006
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Demonstration am 21. Juni gegen den EU-USA-Gipfel
Tag: 21. Juni 2006
Zeit: 17 Uhr
Ort: Westbahnhof Wien
Unterstützerliste:
http://kjoe.at/bush//article.php?story=20060613223109322
Bereits ab 12:00 Uhr: Politisches und kulturelles Programm im Votivpark (bei der Uni)
www.bushgohome.at
Wir - Menschen, die sich gegen Krieg, Besatzung, neoliberalen Sozialabbau und Umweltzerstörung engagieren - empfindenden den Besuch des US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush im Rahmen des EU-USA Gipfels schlicht als eine Provokation. Denn mit Bush kommt einer der größten lebenden Kriegsverbrecher nach Österreich , der für jahrelange Kriege und Besatzung sowie für die grausamen Folterungen in Abu Ghraib, Guantanamo und die geheimen CIA-Gefängnisse in Europa verantwortlich ist. Mit Bush kommt aber auch ein Symbol für Sozialabbau, Umweltzerstörung und der Diskriminierung von ethnischen und sozialen Minderheiten nach Österreich. Zurecht wurde Bush vom venezolanische Präsidenten Hugo Chavez als "Mister Danger" bezeichnet. Aber auch die VertreterInnen der EU haben durch ihr Verhalten klar gemacht, daß sie bereit sind , für die Wahrung ihrer Interessen über Leichen zu gehen und rüsten für geplante Kriege. Gleichzeitig sind Angriffe auf die Interesse der Lohnabhängigen, Frauen und MigrantInnen in fortschreitendem Maße trauriger Alltag.
Wir werden dem Kriegstreiber Nr. 1 und Einpeitscher neoliberaler Politik den "heißen " Empfang bereiten, den er verdient. Anders als er werden wir uns ausschließlich politischer Mittel bedienen.
Rund um den 21. Juni werden die "Augen der Welt " auf Österreich gerichtet sein. Jetzt gilt es zu zeigen, daß es ein "anderes Österreich" gibt, ein soziales, eines des "aufrechten politischen Gangs" (Ernst Bloch), des Widerstands. Wie bei den großen Demonstrationen gegen den Irak-Krieg vor einigen Jahren streben wir große politische Breite an: Gewerkschaften, soziale Bewegungen, Jugendliche, fortschrittliche Kräfte in diversen politischen Organisationen und Parteien, engagierte KünstlerInnen.
Während Bush und seine "Begleiter" sowie die EU-VertreterInnen Wien plus Umgebung in eine "Festung" verwandeln wollen, werden wir - auch mit viel Phantasie - Alternativen aufzeigen: Alternativen zum Kriegskurs der USA; Alternativen zu Aufrüstung, Rassismus, Sozialabbau bzw. der Prekarisierung der Lebensverhältnisse. Wir werden demzufolge in Wien eine internationale Großdemonstration organisieren begleitet von Protestaktionen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen (an den Schulen etwa ist ein Streik geplant). BündnispartnerInnen sind Jugendliche und ArbeitnehmerInnen in Österreich, den USA und international, unsere GegnerInnen sind neoliberale KriegstreiberInnen in Österreich, den USA und international.
Wir protestieren gegen den EU-USA Gipfel,
- weil wir entschieden für das Selbstbestimmungsrecht der Völker eintreten - im Irak, Afghanistan, Palästina und anderswo.
- weil wir das atomare Säbelrasseln gegen den Iran sowie die US-amerikanischen Drohungen gegen Kuba und Venezuela verurteilen.
- weil wir den weltweit zunehmenden Militarismus unter dem Schlagwort "Krieg gegen den Terror" zurückweisen. Auch die EU und Österreich betreiben mit der Aufstellung der EU-Battlegroups eine massive Aufrüstung.
- weil wir das Regime in der Türkei ablehnen: Dieses unterdrückt die kurdische Minderheit sowie fortschrittliche Organisationen im eigenen Land und dient sich den westlichen Großmächten als Stützpunkt für deren Kriegsführung im Nahen Osten an.
- weil wir den zunehmenden Rassismus unter den Schlagworten "Krieg gegen den Terror" und "Kampf der Kulturen" zurückweisen und gleiche soziale und demokratische Rechte für alle Menschen fordern.
- weil wir den weltweiten Ausbau von Polizeistaat und die Einschränkung demokratischer Rechte unter der Federführung der Bush-Administration zurückweisen.
GEGEN NEOLIBERALISMUS UND KRIEG! GEGEN RASSISMUS UND ANTISEMITISMUS!
FÜR EIN ANDERES ÖSTEREICH IN EINEM ANDEREN EUROPA UND IN EINER ANDEREN WELT!
AKTIONSEINHEIT 21.JUNI: "BUSH GO HOME!"
Europe and the MEDITERRANEAN:
Inclusion and Diversity
Tag: June 28, 2006
Ort: 1040 Wien, Diplomatic Academy Vienna
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