Brief
der Palästinensischen Gemeinde Österreich an die Kleine
Zeitung, bezüglich der Kritik der Jüdischen Zeitung
Sehr geehrte Damen und Herren!
Mit Verwunderung haben wir die Kritik von der Jüdischen Zeitung über das Bild in Ihrer Ausgabe vom 19.5, welches Vergleiche zwischen dem Holocaust und den israelischen Militäraktionen zieht, gelesen. Genau das wurde durch die Aussagen des israelischen Justizminister Lapid bestätigt. Er sagte:
"Das Bild einer alten Palästinenserin in den Trümmern ihres Hauses erinnert mich an meine Großmutter im Holocaust". „Es gibt keine Vergebung für Menschen, die eine alte Frau so behandeln.“
Die furchtbaren Taten Israels, die durch die Kritik der Jüdischen verharmlost werden sollen, wurden auch durch den Chef der UNRWA, Peter Hansen, bestätigt. Nach Zeugenaussagen befanden sich noch Menschen in den Häusern, die von den Bulldozern zerstört wurden.
Wir hoffen, dass die Kritik der Jüdischen Zeitung, Sie nicht von Ihrer objektiven Berichterstattung abbringt.
Das Vorgehen Israels darf nicht verschwiegen werden! Kritik an Israel ist nicht gleichzusetzen mit Antisemitismus und Antisemitismus darf nicht als Deckmantel für israelische Verbrechen hergenommen werden.
Hochachtungsvoll
Dr. George Nicola
Palästinensische Gemeinde in Österreich & Palästinensische Ärzte- & Apothekervereinigung Österreich
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