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Artikel und Meinungen auf dieser Seite, die nicht direkt von der Palästinensischen Gemeinde Österreich stammen, müssen nicht unbedingt der Meinung der Palästinensischen Gemeinde Österreich entsprechen. Alle Rechte vorbehalten.

 

Liebe Freunde,

nachdem ich einige eurer Leserbriefe gelesen habe komme ich nicht umhin, noch einmal meine Gedanken zu verbreiten.

Anlässlich der Auflösungen der Siedlungen im Gaza haben wir eine Neuauflage des Davidsterns an der Brust von Kindern gesehen. Bravo!

 

Das nenne ich gekonnte Werbung. Mit dem Zeichen des "Opfers" vor die Kamera, und alle Welt sieht, und "versteht" dass die armen Juden wieder einmal vertrieben werden. Diese Leute verstehen es zu werben.

Ein alter jüdischer Spruch sagt:
Wen ma da gebt dann nemm. Wen ma da nemmt dann schrei.

Auf Hochdeutsch: Wenn man dir gibt dann nimm es. Wenn man die etwas nimmt dann schrei.

Wie oft habe ich schon kritisiert, dass wenn wieder ein Palästinenser zu Grabe getragen wird, dann sollte getrauert werden. Doch NEIN, jedes Mal wird martialisch in die Luft geschossen (ein gefundenes Fressen für die internationale Presse) Keine Trauer, sondern Aggression wird vermittelt. Nachdem ich sehr oft mit meinen Freunden in Mucheijem Yermuk gesprochen hatte, hatten sie mir erklärt wie sie die Trauer bewältigen. Für mich absolut verständlich, aber für die internationale Presse und deren Leser?


Leider sehen sich die Palästinenser nicht als das was sie eigentlich sind: Opfer, wehr- und rechtlose Opfer. Darum sollten sie sich dies auch eingestehen und zeigen, wenn Sie einen Mitbürger zu Grabe tragen.

 

Vergesst die Kalaschnikow zu Hause, macht es wie die Juden:
Näht einfache Sträflingskleidung wie in die Juden im 3. Reich trugen. An der Kappe schreibt KL-Hebron, KL-Gaza, KL- wie die Orte in Palästina auch alle heissen, und dann auf zur Demonstration. Man muss bedenken, nicht jeder Journalist ist Zionist, aber jeder Journalist will "gute" Bilder für einen Bericht. Dann wird vielleicht auch der einfachste Journalist fragen: warum? Dann werden vielleicht auch einige Zionisten anfangen nachzudenken.

Die wichtigsten Fragen in der Werbung sind:
Wer ist die Zielgruppe?
Wer soll Verständnis zeigen?

Wer soll das kaufen?
Wenn ich das weiss, dann muss ich auf dessen Kultur, Bildung, Gewohnheiten eingehen und die Werbung entsprechend gestalten.


Und:
So Menschenverachtend es auch scheint, jeder Weg zum Friedhof, jede Demonstration, jeder Bericht zerstörter Häuser, das alles ist Werbung. Für oder gegen euch.

Freiheit für (ganz) Palästina
Liebermann Werner
Damaskus - Syrien

 

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