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Artikel und Meinungen auf dieser Seite, die nicht direkt von der Palästinensischen Gemeinde Österreich stammen, müssen nicht unbedingt der Meinung der Palästinensischen Gemeinde Österreich entsprechen. Alle Rechte vorbehalten. |
Flugblatt der Kundgebung vom 5. Juni 2004:
SOLIDARITÄT MIT SYRIEN UND PALÄSTINA!
Die Entscheidung der US-Administration, die Sanktionspolitik weiterzuführen, bedeutet gegenüber dem arabischen Volk in Syrien und in der gesamten Region eine große Ungerechtigkeit und ist ein Schlag gegen die Demokratie und die internationalen Menschenrechte.
Menschen islamischen Glaubens und mittelöstlicher Herkunft zu einem generellen Feinbild zu machen, schafft Missvertrauen und Rassismus in der gesamten Gesellschaft.
Gerade die USA sollten sich nicht als Moralapostel positionieren. Die schockierenden Bilder aus dem Folter Gefängnis Abu Ghoreib haben wir alle noch in Erinnerung. Die Iraker wurden und werden von den Amerikanern als Menschen ohne Rechte behandelt. Vielleicht können die Amerikaner militärische Siege davontragen, moralische sicher nicht.
Die Einsicht der gemachten Fehler, wie Drohungen, Sanktionen, Krieg, usw., und die Analyse der Ursachen des Konflikts, könnten in der gesamten Region des Nahen Ostens Frieden und Stabilität herstellen und zur Einrichtung zivilgesellschaftlicher und demokratischer Strukturen dienen.
Doch im Gegenteil: Die Intervention der USA hat das Konfliktpotenzial weiter vergrößert und durch die wirtschaftlichen Sanktionen gegenüber Syrien wird das Misstrauen gegenüber den USA noch größer. Dies löst die Problematik nicht, sondern verschärft sie enorm. So ist auch in naher Zukunft ein Ende der Konflikte nicht abzusehen.
Die Region des Nahen Osten dient seit Jahren der USA und Ihren Verbündeten nur zur Ausbeutung für Ihre politischen und wirtschaftlichen Interessen.
Seit Beginn des 20 Jahrhunderts wurden künstliche Grenzen gezogen und somit auch künstliche Staaten geschaffen. Der zionistische Staat Israel wurde durch einen UNO Beschluss erschaffen, jedoch hat Israel bis jetzt alle weiteren UNO Beschlüsse ignoriert und macht mit seinem Staatsterror gegen die Palästinenser weiter, wie zuletzt mit einem blutigen Massaker in der palästinensischen Stadt Rafah, mit dem Ziel die Palästinenser aus ihrer eigenen Heimat zu vertreiben.
Wir verurteilen die USA für die wirtschaftlichen Sanktionen und für jede Drohung gegen Syrien. Wir verurteilen die USA für die politische Unterstützung der militärischen Macht Israel. Wir verurteilen Ariel Sharon und seine Verbrechen gegenüber dem palästinensischen Volk und fordern ein Ende der Okkupation des palästinensischen Landes und die Ausrufung eines palästinensischen Staats mit Jerusalem als Hauptstadt.
Wir rufen alle friedliebenden Menschen zur Solidarität mit Syrien und Palästina auf.
Verband Ausland Syrer, Palästinensische Gemeinde Österreich e.V. (www.filastin.at)
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