Stenzel: Treffen Sharon mit Abbas kann Neubeginn sein
Atmosphärisch neuer Start zwischen Palästina und Israel gibt
Hoffnung
Wien/Brüssel, 9. Februar 2005 (ÖVP-PD) Das Treffen zwischen
Israels Premier Ariel Sharon und Palästinenser-Präsident Mahmud
Abbas kann, wie die ÖVP-Delegationsleiterin im Europaparlament,
MEP Ursula Stenzel heute, Mittwoch, betonte, "nur aufrichtig
begrüßt werden". Der atmosphärisch neue Start der Gespräche gebe
Hoffnung und könnte ein Neubeginn auf beiden Seiten sein, den
Friedensprozess nicht mehr aus den Augen zu lassen und
konsequent weiter zu führen.
Für Stenzel bedeute dieses Treffen und die erfolgten Erklärungen
"das Ende der Intifada. Es sind von beiden Seiten wichtige
Gesten erfolgt. Und das ermutigt dazu, von einem tatsächlichen
Neubeginn der Beziehungen zwischen dem israelischen und dem
palästinensischen Volk zu sprechen". Wie die VP-
Delegationsleiterin im Europaparlament weiter erklärte, werde
von Israel ebenfalls erwartet, dass weitere deutliche Zeichen
gesetzt werden - "etwa das Öffnen der Checkpoints. Aber auch die
Zusage, dass die Mauer nur eine zeitlich befristete
Schutzvorkehrung sein kann". Nach dem Treffen Sharons mit Abbas
könne man jedenfalls mit Recht hoffen, dass die
Friedensanstrengungen beidseitig belebt und nachhaltigere
Schritte für ein friedliches Miteinander gesetzt würden. Sie
hoffe weiters, dass Störmanöver von Unbelehrbaren keine Chance
mehr haben, diesen Prozess negativ zu beeinflussen, schloss
Stenzel.
www.oevp.at
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