Die
anhaltende Kontrolle durch Israel verhinderte das Entstehen
einer eigenen Industrie. Die meisten Unternehmen sind kleine bis
mittelständische Firmen sowie kleine familiäre
Handwerksbetriebe, die 80 % ihrer Erzeugnisse nach Israel
verkaufen. Die israelischen Siedler haben einige moderne
Kleinbetriebe aufgebaut.
Unzureichende
Infrastruktur.
Elektrizität
muss überwiegend aus Israel bezogen werden; einige Städte wie
Nablus und Dschenin besitzen kleine Kraftwerke und versorgen
sich selbst. In der Trinkwasserversorgung unverändert von
Israel abhängig.
Zum
Teil wird der Zugang zu den eigenen Trinkwasserquellen
versperrt, während die Siedler und deren Betriebe sich aus den
knappen Wasserquellen des Westjordanlandes bedienen.
Die
Palästinenser müssen sich mit etwa einem Viertel des
israelischen Pro-Kopf-Konsums begnügen. Etwa 180 Dörfer im
Westjordanland sind nicht an die öffentliche
Trinkwasserversorgung angeschlossen. Die Bewohner müssen Wasser
zu Schwarzmarktpreisen kaufen - oft von den jüdischen Siedlern.
Obendrein sinkt der Grundwasserspiegel kontinuierlich. Viele
Brunnen sind stark versalzen.
Wachstumsrate des BSP:
-19,1 %
BSP: 3,6 Mrd.
US$ BSP/Kopf: 1110 US$
Anteil am BIP:
Landwirtschaft 6 %,, Industrie 13 %,, Dienstleistungen 80 %
Arbeitslosenquote: 25,5
%
Inflationsrate: 5,7 %
Staatseinnahmen: 335
Mio. US$
Staatsausgaben: 1,171
Mrd. US$
Entwicklungshilfe: 1616
Mio. US$
Börse
(Marktkapitalisierung am BIP): 17,9 %
Landwirtschaftliche
Produkte: Tomaten, Oliven, Gurken, Südfrüchte
Rohstoffe: Erdgas
Beschäftigte: Industrie
32 % (m) ; 11 % (w) Landwirtschaft 9 % (m) ; 26 % (w)
Dienstleistung 58 % (m) ; 62 % (w)Wichtige Industriezweige:
Bauindustrie
Handelsbilanzsaldo: -877 Mio. US$
Export: 0,241 Mrd. US$
davon industrielle Vorprodukte 38,2 %, Nahrungsmittel 21,1 %,
Fertigwaren 17,6 % (2000) Import: 1,118 Mrd. US$ davon
industrielle Vorprodukte 21,9 %; Brennstoffe 19,1 %,
Nahrungsmittel 18,1 % (2000)